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Die N-Deklination

Eine Gruppe maskuliner Substantive bekommt in jedem Fall außer dem Nominativ ein -n.

Im Wörterbuch steht der Junge, und in jedem Satz danach heißt es den Jungen, dem Jungen, des Jungen. Die Gruppe ist klein und geschlossen, sie besteht fast nur aus Personen, und die meisten Mitglieder erkennt man an der Endung.

der Junge durch die Fälle

Eine Endung, drei Fälle. Der Plural heißt die Jungen.

Nominativder Junge
Akkusativden Jungen
Dativdem Jungen
Genitivdes Jungen

Welche Substantive dazugehören

-e
Maskuline Wörter auf -e – fast immer Personen oder Tiere.
  • der Junge
  • der Kunde
  • der Kollege
  • der Löwe
  • der Hase
-ent, -ant, -ist, -at, -oge, -graf, -nom, -soph
Entlehnte Endungen für Personen – dieselben, die ein Wort zu einem der-Wort machen.
  • der Student
  • der Praktikant
  • der Polizist
  • der Soldat
  • der Biologe
-e
Nationalitäten auf -e. Die femininen Formen (die Türkin, die Chinesin) gehen normal.
  • der Franzose
  • der Chinese
  • der Brite
  • der Türke
  • der Grieche
Eine kurze unregelmäßige Liste – und genau die Wörter, die einem zuerst begegnen.
  • der Herr
  • der Mensch
  • der Nachbar
  • der Bauer
  • der Held
  • der Bär

Die sechs mit -(e)ns

Sie gehen wie die Gruppe oben, nur der Genitiv endet auf -ns – bei das Herz auf -ens, dem einzigen Neutrum, das das überhaupt mitmacht.

  • der Name des Namens
  • der Gedanke des Gedankens
  • der Wille des Willens
  • der Glaube des Glaubens
  • der Buchstabe des Buchstabens
  • das Herz des Herzens

Warum sich das lohnt

Auf dieser Seite stehen lauter Personen, über die man irgendwann spricht: Es heißt „Ich frage den Studenten“, nie „den Student“.

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